In den nächsten vier Jahren wird der Konzern jährlich
7 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren,
einem vorrangigen Punkt in der Geschäftstätigkeit
des Konzerns.
Wie die Hauptversammlung von Azkoyen in ihrer Sitzung
heute Vormittag in Peralta (Navarra) vereinbarte, erhalten
ihre Aktionäre nächsten Juni 0,18 Euro pro
Aktie als Zusatzdividende des Geschäftsjahres 2001.
Der Vorschlag des Aufsichtsrats, der zusammen mit der
letzten Dezember ausbezahlten Vorschussdividende (0,108
Euro) 0,288 Euro brutto pro Aktie erreicht, bedeutet
eine Steigerung um 20% gegenüber der im letzten
Geschäftsjahr ausgeschütteten Dividende. Der
im Geschäftsjahr 2001 erzielte konsolidierte Nettogewinn
des Azkoyen-Konzerns betrug 16.832.000 Euro, was einer
Steigerung um 77% gegenüber dem Vorjahr entspricht,
und als Dividende werden mehr als 36% des Geschäftsergebnisses
(6.156.000 Euro) ausgeschüttet.
Offizielle Quellen des Azkoyen-Konzerns erklärten,
dass "die Vorhersagen für die nächsten
Jahre optimistisch sind", wobei sie ihre Aussagen
darauf stützen, dass die Eingliederung neuer Produkte
und die Diversifizierung von Produktlinien den Euro-Effekt
"bei Weitem kompensieren werden". Die Pläne
richten sich weiterhin auf Expansion.
Wie dieselben Quellen verlauten ließen, wolle
der Konzern in den nächsten fünf Jahren etwa
100 Millionen Euro in die Verbesserung von Produkten
und Anlagen investieren sowie in den nächsten vier
Jahren 7 Millionen Euro in F+E, da dieser Punkt als
"vorrangig innerhalb unserer Geschäftstätigkeit"
angesehen werde. Der Besitz einer eigenen Technologie
von der Forschung bis hin zur industriellen Anwendung
"setzt den Einsatz erheblicher personeller und
technischer Mittel voraus", so heißt es,
und für das nächste Jahr schließlich
"hoffen wir, den Rhythmus unserer Tätigkeit
beizubehalten und unsere Expansion in Produkten und
Märkten fortzusetzen".
Der Azkoyen-Konzern setzt entschieden auf F+E. Letztes
Jahr stellte er 6,6 Millionen Euro für F+E bereit,
was 3,7% des Umsatzes entsprach. Dieser Anteil ist umso
bemerkenswerter, wenn man ihn mit den Anteilen am BIP
vergleicht, der laut COTEC-Bericht von 2001 in Spanien
(0,9%), Deutschland (2,3%), Italien (1,04%), Frankreich
(2,18%) oder Großbritannien (1,83%) für F+E
ausgegeben wird.
2001, ein höchst positives Jahr
Der Umsatz erreichte 178,8 Millionen Euro und steigerte
sich gegenüber dem Vorjahr um 24,7%. 33,9% des
Gesamtumsatzes wurden auf den Auslandsmärkten erwirtschaftet.
Nach Geschäftszweigen entfallen 50,6% auf Verkaufsautomaten
und Gastronomie, 33,4% auf Zahlungsmittel und die restlichen
16% auf den Verkauf von Kaffee und sonstiger Erzeugnisse
des Vertriebsprogramms.
Für den Azkoyen-Konzern "war das Jahr 2001
äußerst zufriedenstellend", versicherte
sein Vorsitzender José María Careaga,
"sowohl wegen des Starts der neuen Organisation
und deren Aufteilung nach Geschäftszweigen und
Tätigkeiten als auch wegen der Auswirkungen des
Effekts der Euroeinführung in der zweiten Hälfte
des Geschäftsjahrs".
Zu den Ergebnissen (der bereits genannte beträchtliche
Anstieg in Höhe von 77%) erläuterte der Vorsitzende
des Azkoyen-Konzern, sie seien "auf eine Verbesserung
der Gewinnspannen" zurückzuführen und
führte als Gründe "die Steigerung des
Umsatzes, die Preissenkung einiger wichtiger Rohstoffe,
den besseren Einsatz der personellen und technischen
Mittel und die erhebliche relative Senkung der Strukturkosten"
an.
Im Jahr 2001 betrug die Investition in Anlagevermögen
9,6 Millionen Euro, 7,4% mehr als im Vorjahr. Damit
wurde hauptsächlich durch beträchtliche technologische
Ausstattung die Produktionskapazität einiger Linien
gesteigert.
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