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14. Mai 2002
Der Azkoyen-Konzern erhöht die Dividende um 20%
Er bezahlt im Juni 0,18 Euro pro Aktie als Zusatzdividende für das Jahr 2001

In den nächsten vier Jahren wird der Konzern jährlich 7 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren, einem vorrangigen Punkt in der Geschäftstätigkeit des Konzerns.

Wie die Hauptversammlung von Azkoyen in ihrer Sitzung heute Vormittag in Peralta (Navarra) vereinbarte, erhalten ihre Aktionäre nächsten Juni 0,18 Euro pro Aktie als Zusatzdividende des Geschäftsjahres 2001.

Der Vorschlag des Aufsichtsrats, der zusammen mit der letzten Dezember ausbezahlten Vorschussdividende (0,108 Euro) 0,288 Euro brutto pro Aktie erreicht, bedeutet eine Steigerung um 20% gegenüber der im letzten Geschäftsjahr ausgeschütteten Dividende. Der im Geschäftsjahr 2001 erzielte konsolidierte Nettogewinn des Azkoyen-Konzerns betrug 16.832.000 Euro, was einer Steigerung um 77% gegenüber dem Vorjahr entspricht, und als Dividende werden mehr als 36% des Geschäftsergebnisses (6.156.000 Euro) ausgeschüttet.

Offizielle Quellen des Azkoyen-Konzerns erklärten, dass "die Vorhersagen für die nächsten Jahre optimistisch sind", wobei sie ihre Aussagen darauf stützen, dass die Eingliederung neuer Produkte und die Diversifizierung von Produktlinien den Euro-Effekt "bei Weitem kompensieren werden". Die Pläne richten sich weiterhin auf Expansion.

Wie dieselben Quellen verlauten ließen, wolle der Konzern in den nächsten fünf Jahren etwa 100 Millionen Euro in die Verbesserung von Produkten und Anlagen investieren sowie in den nächsten vier Jahren 7 Millionen Euro in F+E, da dieser Punkt als "vorrangig innerhalb unserer Geschäftstätigkeit" angesehen werde. Der Besitz einer eigenen Technologie von der Forschung bis hin zur industriellen Anwendung "setzt den Einsatz erheblicher personeller und technischer Mittel voraus", so heißt es, und für das nächste Jahr schließlich "hoffen wir, den Rhythmus unserer Tätigkeit beizubehalten und unsere Expansion in Produkten und Märkten fortzusetzen".

Der Azkoyen-Konzern setzt entschieden auf F+E. Letztes Jahr stellte er 6,6 Millionen Euro für F+E bereit, was 3,7% des Umsatzes entsprach. Dieser Anteil ist umso bemerkenswerter, wenn man ihn mit den Anteilen am BIP vergleicht, der laut COTEC-Bericht von 2001 in Spanien (0,9%), Deutschland (2,3%), Italien (1,04%), Frankreich (2,18%) oder Großbritannien (1,83%) für F+E ausgegeben wird.

2001, ein höchst positives Jahr
Der Umsatz erreichte 178,8 Millionen Euro und steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 24,7%. 33,9% des Gesamtumsatzes wurden auf den Auslandsmärkten erwirtschaftet. Nach Geschäftszweigen entfallen 50,6% auf Verkaufsautomaten und Gastronomie, 33,4% auf Zahlungsmittel und die restlichen 16% auf den Verkauf von Kaffee und sonstiger Erzeugnisse des Vertriebsprogramms.

Für den Azkoyen-Konzern "war das Jahr 2001 äußerst zufriedenstellend", versicherte sein Vorsitzender José María Careaga, "sowohl wegen des Starts der neuen Organisation und deren Aufteilung nach Geschäftszweigen und Tätigkeiten als auch wegen der Auswirkungen des Effekts der Euroeinführung in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs".

Zu den Ergebnissen (der bereits genannte beträchtliche Anstieg in Höhe von 77%) erläuterte der Vorsitzende des Azkoyen-Konzern, sie seien "auf eine Verbesserung der Gewinnspannen" zurückzuführen und führte als Gründe "die Steigerung des Umsatzes, die Preissenkung einiger wichtiger Rohstoffe, den besseren Einsatz der personellen und technischen Mittel und die erhebliche relative Senkung der Strukturkosten" an.

Im Jahr 2001 betrug die Investition in Anlagevermögen 9,6 Millionen Euro, 7,4% mehr als im Vorjahr. Damit wurde hauptsächlich durch beträchtliche technologische Ausstattung die Produktionskapazität einiger Linien gesteigert.

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