Der Azkoyen-Konzern investiert während des laufenden
Geschäftsjahres eine Milliarde Peseten in Forschung
+ Entwicklung + Innovation, davon einen großen Teil
in die Entwicklung und Anwendung von Lösungen für
die Anpassung der Zahlungsmittel und Verkaufsautomaten
an den Euro. Der Konzern unterhält Kooperationsabkommen
mit verschiedenen technologischen Zentren sowie mit spanischen
und europäischen Universitäten.
Es handelt sich um eine Ziffer, die den Investitionsaufwand
des Azkoyen-Konzerns in Forschung und Entwicklung des
Vorjahres (5% des getätigten Umsatzes) leicht übersteigt.
Zusätzlich zu den genannten Investitionen wird
der Konzern 1.800.000.000 Peseten in Sachanlagen investieren,
die der Produktionskapazitätserweiterung seiner
Fabrikanlagen in Peralta (Navarra - Spanien) zugute
kommen sollen. Derzeit sind in der Abteilung für
Forschung und Entwicklung insgesamt 72 Mitarbeiter beschäftigt.
Der Vendingbereich und das Gastgewerbe waren die Produktlinien
mit dem größten Wachstum im Geschäftsjahr
1999. Diese Produkte machen 70% des Konzernumsatzes
aus und sind vollständig auf die neuen Anforderungen
im Bereich der Zahlungsmittel vorbereitet, insbesondere
auf die Umstellung auf den Euro und die Anpassung an
die neue Währung.
"Die permanente technologische Anpassung aller
Produkte in Übereinstimmung mit den Eigenschaften
und Bedürfnissen der verschiedenen Märkte
und Länder ist unser tägliches Brot,"
erklärte der Präsident des Konzerns, Ignacio
Orbaiceta, auf der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung.
In der selben Versammlung wurde die Einführung
des Euro als "bevorstehende außerordentliche
Nachfrage" bezeichnet.
"Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Die
Marktprognosen weisen auf ein stabiles und kontinuierliches
Wachstum unseres Umsatzes hin und in den nächsten
Jahren werden wir einer Ausweitung der Märkte und
der Produkte beiwohnen", hieß es aus derselben
Quelle. "Das baldige Inkrafttreten der europäischen
Einheitswährung", so wird versichert, "zwingt
den Konzern zu einer großen Mittelaufwendung für
die notwendigen technischen und produktiven Anpassungsmaßnahmen",
um so mit der Konkurrenz mithalten zu können".
Der Azkoyen-Konzern mit mehr als 300 angemeldeten Patenten
und Vertretungen in 40 Ländern sichert sein Wachstum
durch permanente Innovation. Derzeit macht der Export
des Konzerns 33,8% des Gesamtumsatzes aus.
Azkoyen ist Spaniens Marktführer in der Herstellung
und dem Vertrieb von Verkaufsautomaten (Kalt- und Warmgetränke,
Zigaretten und Festprodukte), Münzprüfungs-
und Zahlungsmittelkontrollsystemen, Geräten für
das Gastgewerbe, Kaffee und anderen komplementären
Produkten (Zucker, Tee usw.).
PROGRAMMIERUNG VOR ORT, DIREKT
AM AUTOMAT
Laut offiziellen Aussagen des Konzerns, "werden
weder die aktuellen Münzprüfer von Azkoyen
noch die älteren Modelle bei der Unterscheidung
zwischen den verschiedenen Währungen irgendwelche
Probleme haben."
Sowohl die neuen Automaten als auch die aktuellen Modelle
werden bis zum Januar 2002, dem Zeitpunkt der Koexistenz
der europäischen und der nationalen Währungen,
"hundertprozentig" betriebsbereit sein. Bei
den neuen Münzmechanismen, die derzeit entwickelt
werden, werden die Eigenschaften des Euro und die neuen
technischen Spezifikationen bereits berücksichtigt.
Die derzeit vertriebenen Automaten des Azkoyen-Konzerns
werden lediglich einen "Programmierbefehl"
benötigen, um die Euro-Münzen ab dem vereinbarten
Datum anzunehmen. Dieser "Befehl" wird bei
den moderneren Modellen vor Ort direkt am Automaten
eingegeben.
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