Die bevorstehende Einführung des Euro hat im Vending-Bereich
während des dritten Quartals eine abwartende Haltung
hervorgerufen, die, in Verbindung mit der logischen Vorsicht
seitens der Käuferschaft, im Zeitraum Juli-September
beim Umsatz des Azkoyen-Konzerns zu einer tendenziellen
Abschwächung geführt hat. Trotz dieser Marktflaute
belief sich der Umsatz in den ersten neun Monate auf 17.737.000.000
Peseten, was einer Zunahme von 14,3% gegenüber dem
gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht).
Diese Geschäftslage, in Verbindung mit der Zunahme
der Produktionskosten (Anstieg der Erdöl- und Rohstoffpreise
sowie die konstante Abwertung des Euro), hat auf das
Nettoergebnis des Konzerns, das sich bis zum Monat September
auf 987 Millionen Peseten beläuft (27,4% weniger
als im gleichen Zeitraum des Vorjahres), negative Auswirkungen
gezeigt.
Der hohe Anstieg der Produktionskosten konnte laut
offizieller Quellen des Azkoyen-Konzerns nicht vollständig
durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden.
Ebenso ist in Zusammenhang mit den Gewinneinbußen
die Zunahme um 8 Punkte der Steuerlasten hervorzuheben.
Der Abwärtstrend beim Umsatz ist laut offiziellen
Aussagen auf die durch die Euro-Einführung bedingte
Zurückhaltung der Käufer zurückzuführen.
Gleichsam wird jedoch angefügt, dass unter Berücksichtigung
der bereits eingegangenen Aufträge für das
vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein
deutlicher Tendenzwechsel zu erwarten ist. Vor allem
wird für das Jahr 2001 ein deutlicher Anstieg der
Absatzzahlen erwartet, denn bis zum 31. Dezember muss
der gesamte Bestand an Münzeinrichtungen auf die
neue europäische Währung umgestellt worden
sein.
Hinsichtlich der Investitionen während der ersten
neun Monate dieses Jahres hat der Azkoyen-Konzern seine
Prognosen eingehalten und 1.103.000.000 Peseten in Sachanlagen
investiert sowie Ausgaben in Forschung und Entwicklung
(F + E), die nicht ausgewiesen werden, in Höhe
von 844 Millionen Peseten getätigt.
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