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Investor Relations





 
 


   
 
Quartal 3 Geschäftsjahr: 2002
 

B) ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTE  
 


 

ANHANG I – GESCHÄFTSENTWICKLUNG

1. Erklärungen zur Bilanzvorschau.

Die beiliegende Bilanzvorschau zeigt einen deutlichen Umsatzrückgang im dritten Quartal auf, der die seit den letzten zwei Monaten des zweiten Quartals registrierte abfallende Tendenz zusätzlich beschleunigt. Dieser Umsatzrückgang hat als unmittelbare Folge zu einem brüsken Rückgang der Geschäftsgewinne im dritten Quartal geführt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass im dritten Quartal positive Resultate aus früheren Geschäftsjahren in Höhe von 3.482.000 Euro verbucht wurden.(*)

Diese Situation ist, unserer Meinung nach, konjunktureller Natur und auf folgende Tatsachen zurückzuführen:

  • Die abschreckende Wirkung der behördlichen Erklärungen über das in der Nationalen Anti-Tabak-Kampagne vorgesehene Verbot von Zigarettenautomaten.
  • Die wirtschaftliche Rezession auf internationaler Ebene mit besonders starken Auswirkungen im Bereich des Vendigsektors und des Gastgewerbes.
  • Die Marktflaute für Produkte, deren teilweise oder vollständige Erneuerung mit der Euro-Anpassung im vergangenen Geschäftsjahr und während des ersten Quartals des laufenden Jahres vorgenommen wurde.

Die Gesellschaft hat sofort auf diese schwierige Konjunkturlage reagiert und bereits in den Monaten August und September die ersten Gegenmaßnahmen getroffen. Es handelt sich dabei sowohl um Maßnahmen zur Eindämmung der Kosten als auch um Maßnahmen zur Förderung der Einnahmen.
Zur Kostenreduktion gehören Anpassungsmaßnahmen im Bereich der direkten und indirekten Arbeitskräfte, die Nichtverlängerung von zeitlich beschränkten Arbeitsverträgen und die Optimierung der Eigenproduktion auf Kosten der externen Auftragsvergabe an Zulieferanten.
Zur Potenzierung der Einnahmen werden andererseits die laufenden Forschungs- und Entwicklungsprozesse sowie die Lancierung neuer Produkte beschleunigt.
Alle diese Maßnahmen wurden ins Auge gefasst, ohne die Unternehmensstrategie in Richtung Diversifizierung und Gesellschaftswachstum in irgendeiner Weise zu gefährden.

2. Prognosen für das Jahresende.

Trotz der getroffenen Maßnahmen, die in den Budgets der Jahre 2003 und folgende zum Ausdruck kommen werden, ist es doch unwahrscheinlich, dass sich die negative Tendenz vor dem 31. Dezember 2002 ändern wird, weshalb sich die erwähnten Ursachen in den Umsatzzahlen und den Gewinnen des laufenden Geschäftsjahres deutlich niederschlagen werden.
In Übereinstimmung mit den jüngsten Prognosen der Gesellschaft werden sich die Gewinne vor Steuern am Jahresende (31.12.2002) um die 1,5 Millionen Euro bewegen. Dies bedeutet eine gewisse Dämpfung des Umsatzrückgangs gegenüber den Vormonaten. Dies kann durch die besonders starken Auswirkungen der Krise in diesen letzten Monaten erklärt werden, sowie durch die durchzuführenden und in die Buchhaltung aufzunehmenden notwendigen Anpassungsmaßnahmen.


3. 3. Prognosen für das nächste Geschäftsjahr.

Die Gesellschaft ist derzeit gerade dabei, das Jahresbudget für das folgende Geschäftsjahr auszuarbeiten. Die Budgeterstellung basiert auf außerordentlich vorsichtigen Annahmen in Bezug auf das Ende der Rezessionstendenzen.

Diese Annahmen lassen sich wie folgt umschreiben:

  • Unser negatives Wachstum erreicht im Laufe des vierten Quartals dieses Jahrs seinen tiefsten Stand.
  • Im Laufe des Jahres 2003 werden sich die durchgeführten Maßnahmen positiv auswirken und voraussichtlich ab dem zweiten Semester eine wirtschaftlichen Erholung und ein Wachstum der Gesellschaft einleiten.
  • Im Laufe des zweiten Semesters dieses Jahres wird abzuschätzen sein, welche konkreten Auswirkungen die Nationale Anti-Tabak-Kampagne auf die Zigarettenautomaten haben wird.
  • Der Markt für Neuanschaffungen von Automaten wird sich langsam vom Euro-Effekt erholen.

Die Gesellschaft ist sich darüber im klaren, dass sie über solide Grundlagen und einen ausreichenden Handlungsspielraum verfügt, um die Auswirkungen dieser Krise zu überwinden. Insbesondere auch deshalb, weil sich unsere Marktposition nicht nur nicht verschlechtert, sondern gegenüber den anderen europäischen Wettbewerbern, die von der Krise noch stärker betroffen sind, durchaus verbessert hat.

(*) Diese 3.482.000 Euro setzen sich wie folgt zusammen:

a) Geringerer Steueraufwand im Jahr 2001 um 3.465.000 Euro, d. h. die Differenz zwischen den in der Jahresrechnung des Geschäftsjahres 2001 aufgeführten prognostizierten Steuern und der definitiven Steuerfestsetzung desselben Zeitraums aufgrund der Anwendung aller möglichen Steuerabzüge.

b) Andere positive Ergebnisse früherer Geschäftsjahre in Höhe von 17.000 Euro.

Im ersten Halbjahr waren negative Ergebnisse aus den Vorjahren in Höhe von 782.000 Euro zu verzeichnen. Daraus ergibt sich ein Gesamtbetrag der kumulierten positiven Ergebnisse aus den Vorjahren (Stand September 2002) in Höhe von 2.700.000 Euro.


 

 
   
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